
Als Letzter zum Sieg - 18. August 2006
Die Favoriten ausgestochen
Nach einem Husarenritt landete Mittwochabend beim Palio in Siena Alberto Ricceri seinen zweiten Triumph. Vor zehntausenden Zuschauern auf dem muschelförmigen Hauptplatz in der toskanischen Stadt war dem aus Siena stammenden Jockey beim weltberühmten Pferderennen für seine Contrada Selva (Stadtteil Wald) das Glück auf allen Linien hold.

Als letzte der zehn teilnehmenden Contraden ausgelost, bekam Selva mit Caro Amico nicht gerade ein favorisiertes Pferd zugelost. Ebenfalls gelost wird die Startaufstellung - der letzte löst den Start aus. Das Los fiel auf - Salasso.
König des Campo im Pech
Pechvogel des Rennens war Luigi Bruschelli (Trecciolino), der "König des Campo". Der zehnfache Palio-Sieger stürzte bei einem Fehlstart kopfüber, als sein Pferd über das Startseil stolperte. Nach dem Schock für tausende Anhänger trat er trotz Rippenbruchs für den Stadtteil Schildkröte (Tartuca) an, scheiterte aber.
© SN.

hier gibts eine ausführliche seite über das palio
1 Kommentar:
ich war am vortag des hauptrennens - morgens um 9.15 - zu einer der letzten probeläufe als zuschauer (bei strahlendem sonnenschein mit dabei)
Kommentar veröffentlichen