Sonntag, August 06, 2006

husarenritt nach freiburg

nach einer ultralangen etappe, die ich so gerade noch ohne die zuhilfenahme von testosteron-pflastern bewältigen konnte, bin ich im monsungeschüttelten freiburg i.br. angekommen. dort erwarteten mich meine beiden toughen vettern. hier fand ich ein nachtlager - für getränke und chips musste ich allerdings selbst sorgen. das frühstück überraschte mich jedoch. vetter p. braut einen kaffee , gegen den jedes blutdoping als wahrer kinderkram erscheint. sehr erfreulich war auch, an der stadtgrenze freiburgs von dem freundlichen taxifahrer r.y. den weg gewiesen zu bekommen. leider, leider hatte er recht - es war wie bei der tour-de-france - ich musste noch manchen roten teufelslappen überwinden, bevor ich das rettende nachtlager erreichte. mein nachtlager, in dem ich mich auf hundert decken betten konnte, war eines kaisers würdig - allerdings denke ich dabei an napoleon in seinem exil auf elba.

in anerkennung der etappenleistung beschloss die ad-hoc-tourleitung in 2.5 stündiger geheimer sitzung, den sonntag als außerordentlichen ruhetag zu genehmigen.


etappenlänge: 225.07 km - pause in strasbourg

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